Schreibwerkzeuge
Kurznotiz zu Schreibwerkzeugen: LaTeX zerstört den schöpferischen Prozess! Bei Word kann ich wenigstens erstmal "drauflos" schreiben und dann ergänzen. Mit der 2007er Version habe ich auch meine Forschungsstudie geschrieben: 40.000 Wörter, 220 Quellen, 150 Seiten, 61 Abbildungen, 11 Tabellen. - Und alles sieht so aus, wie ich es gern hätte.Für die Diss nehm ich natürlich auch LaTeX. Aber für Papers ist mir das hakelige Neu-Kompilieren des "Quellcodes" und die nervigen Fehlermeldungen für die verschiedenen Templates (IEEE, LNBIP etc.) ein Dorn im Auge. Es fühlt sich so an, als sollte das nicht meine Aufgabe sein.
Frei von Ablenkungen bin ich erst mit dem Ausblenden aller funkelnder Armaturen der Textverarbeitung und des Betriebssystems. Meine Empfehlung dazu lautet: Q10. - Das ist dann das Äquivalent zum produktiven Schreiben ohne Internetzugang (z. B. im Zug). Aber auch da muss man irgendwann anfangen zu strukturieren. Und Quellen einfügen ist natürlich auch erstmal nicht drin. Für den konzentrierten Entwurf oder das Finden von Formulierungen ist das aber sicherlich mal wieder einen Versuch wert.
Gesamtwertung auf dem Kreativitätskontinuum:
[Strukturiert] LaTeX -------------- Word --------------- Q10 [Kreativ]
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