Entrepreneur aus der Dissertation

00:52 André 0 Comments



Ein paar interessante Folien zu Startups mit Prozessdarstellung und dem Abgleich von Wertversprechen und Kundenbedürfnis: Corporate Startup: Disruptive Innovation mit Lean Startup & Design Thinking

[Ungefähr einen Tag später...]

Ich habe mal zu dem Modell recherchiert, das im Zentrum der obigen Präsentation steht. Dabei kam heraus, dass die ganze Idee offensichtlich mal eine Dissertation war und sich mittlerweile als NY-Times Best-Seller verkauft. Nachdem, was ich seinem LinkedIn-Profil entnehmen konnte, hat der Autor an der Schweizer Uni HEC Lausanne (obere Liga bei den WiWis) Wirtschaftskram studiert und ist dann noch in seiner Promotionszeit (4,5 Jahre) als Gründer gestartet. Sprechergage, meint er auf seinem Kontaktformular, wäre auf dem durchschnittlichen Niveau eines NYT-Best-Sellers. Nach kurzer Recherche schätze ich das auf $40.000 (~30.000 €) pro Vortrag. Nicht schlecht. Gute Ausgangslage + gute Idee + Durchboxen = Coolio!

Unabhängig davon, ob man das jetzt nachmachen kann und will, stellt sich mir die Frage, wie nützlich die Idee einer Dissertation für die Allgemeinheit sein sollte. - In der IT-Branche schwingt schließlich - auch in der wissenschaftlichen Arbeit - immer eine gewisse Grunderwartung von praktischer Anwendbarkeit mit. Allerdings verkauft sich die IT immer noch nicht besonders gut. Im Rahmen persönlicher Lebensplanung versuche ich es so zu gestalten, dass es ein durchgängiges "Thema" gibt. Bei mir also zum Beispiel mal den großen Bereich "Software-Qualität". - Und da sollte die Diss auch schon ein wichtiger Grundstein sein. Alles, was ich jetzt lerne, soll später anderen nutzen können. Das ist, denke ich, das eigentliche Ziel dieser Promotion.

Jedenfalls habe ich jetzt große Lust, richtig anzufangen. Fragen stellen, Probleme und Lösungen finden und strukturieren. Etwas Nützliches erschaffen. - Aber erstmal müssen der Projektbericht, das aktuelle Paper und die Change-Vorlesung fertig werden. *zähneknirsch*

Dennoch: Diese 1,5 Stunden investierter Zeit (Recherche +Dokumentation) waren ganz nützlich, denke ich.

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